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Die Serifschriften

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Serifen, auch als Füßchen bezeichnet, verleihen Schriften ihren eigenen Charakter. In diesem Teil unserer Typografie-Reihe werden wir uns genauer mit den verschiedenen Formen beschäftigen und über die Lesbarkeit und Wirkung sprechen.

Die Serifen sind An- und Abstriche bzw. Anfangs- und Endstriche von Buchstaben. Weisen Buchstaben diese Striche auf nennt man sie Serifenschrift. Schriften ohne Striche nennt man Serifenlose, häufiger auch Grotesk oder Sans Serif. Die beiden Klassiker Arial und Times New Roman sind Vertreter dieser zwei Gruppen: die Times mit Serifen und die Arial ohne Serifen – fett, klar und deutlich!

Beispiel Serife
Die Anfänge der Serifenschrift und serifenlosen Schriftart.
Serifenschrift und serifenlose Schriftart gibt es seit vielen Jahren. Serifen sind kleine Linien, die an den Enden der Buchstaben hinzugefügt werden, um sie besser lesbar zu machen. Die Anwendung von Serifenschrift ist in der Regel auf historisch bedeutende Gebäude und Bauwerke beschränkt, da sie für diese Zwecke besser geeignet ist.
 
Die Wirkung von Serifschriften
Schriften können einen großen Einfluss auf den Leser oder Betrachter haben. Die Wahl der Schriftart kann je nach Inhalt und Botschaft des Texts entscheidend sein. So wirkt beispielsweise eine Headline in einer schmal geschnittenen Serifenlosen mit leichter Strichstärke völlig anders als die gleiche Nachricht in einer schweren Pinselschrift, wie zum Beispiel der Renaissance-Antiqua oder einer Stilschrift.
Die Auswirkungen von Serifenschriften und Serifenlosen können nicht allgemein festgelegt werden, da die Typographie gegen Pauschalurteile ist.

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